Teilapparat – 3 Produkte im Überblick!

Teilapparat – Das Wichtigste in Kürze!

Die Kunst der Schlosserei
Egal, welches Werkstück der Schlosser anrührt, mit dem Teilapparat ist er nämlich in der Lage in kürzester Zeit Unmengen von Werkstücken zu bearbeiten. Als Aufsatz für eine Vielzahl an Maschinen ist der Teilapparat vielfältig einsetzbar und findet daher auch häufig seine Verwendung in der zerspanenden Fertigung.  
Das besondere Spannfutter
Ein Teilapparat gehört zu der Gruppe von Spannfutter. Mit diesem Backenfutter kann man Werkstücke so bearbeiten, dass diese die verschiedensten Lochformen erhalten können. Diese Form der Arbeit wird meistens in der Metallindustrie angewendet. In der Kombination mit einer CNC-Steuerung ist so in der Industrie eine große Anzahl an Metallwerkstücken möglich.    
Die Uhrenmacher
Sie sind auch stolzer Besitzer einer hochwertigen Uhr, die sogar in einer Manufaktur hergestellt worden ist? Dann sind höchstwahrscheinlich die Zahnräder im Inneren der Uhr durch einen Teilapparat entstanden. Mithilfe von einem Teilapparat sind nämlich Uhrenmacher seit mehr als 100 Jahren in der Lage Zahnräder herzustellen.

Worauf ist beim Kauf eines Teilapparat zu achten?

Sie besitzen eine Standbohrmaschine oder sogar eine Fräsmaschine und wollen nun endlich mithilfe von einem Teilapparat Ihre Werkstücke in kürzester Zeit bearbeiten können? Sie sind sich allerdings noch unsicher, welches Modell das richtige für Sie ist? Das besondere Backenfutter benötigen Sie, um Ihre Werkstücke in verschiedenen Winkelpositionen zu bearbeiten?

Dann können wir Ihnen gerne unter die Arme greifen. In unserem ausführlichen Produktvergleich beschäftigen wir uns intensiv mit dem Teilapparat. Wir möchten Ihnen gerne bei der Kaufentscheidung unter die Arme greifen, da es eine große Anzahl an verschiedenen Modellen auf dem Markt gibt. Sowohl ein erfahrender als auch ein anfänglicher Handwerker verliert dadurch sehr schnell den Überblick. Damit Sie den Überblick nicht verlieren in der Welt voll von diesem besonderen Spannfutter, ist so unsere Seite entstanden.

Gewicht

Das Maschinengewicht spielt bei einem Werkzeug natürlich immer eine entscheidende Rolle. Kein Handwerker möchte sich schlussendlich mit einem viel zu schweren Gerät die Arbeit unnötig schwerer machen. Aus diesem Grund sollten Sie auch bei dem Kauf von einem Rundtisch auf das Gewicht achten. Es gibt sehr viele Rundtische und Sie wollten bei einem Runditsch neben dem Gewicht auch noch auf weitere Faktoren achten. In der Regel liegt das Maschinengewicht von einem Teilapparat zwischen 6 kg – 12 kg. Für die meisten Arbeiten reicht ein Teilapparat mit einem Maschinengewicht unter 10 kg völlig aus.

Höhe

Der Umlaufdurchmesser über dem Bett wird Spitzenhöhe genannt. Alternativ kann man sich merken, dass die Spitzenhöhe den Abstand zwischen der Reitstöcke beziehungsweise der Reitstock-Spitze und der Führungsbahn von dem Maschinenbett angibt. Sie denken die Spitzenhöhe bei solch einem Zusatzgerät ist nicht so wichtig? Dann täuschen Sie sich. Sollte der Teilapparat zu hoch sein, kann das unter Umständen Ihre Arbeit mit dem Gerät maßgeblich behindern. Achten Sie daher am besten darauf, ob die Spitzenhöhe von dem Teilapparat zu Ihrer Maschine passen wird.

Nutenbreite

Der Begriff Nut kommt aus der Fertigungstechnik und bedeutet so eine längliche, winklige Vertiefung. Aus diesem Grund spricht man bei einer Nutenbreite von der Breite der Vertiefung, die der Teilapparat maximal erreichen kann. Dieser Kriteriumspunkt ist vor allem für Handwerker entscheidend die eine größere Vertiefung in Ihren Werkstücken erzeugen möchten. In der Regel haben Rundtische eine Nutenbreite von 6 – 13 mm. Überlegen Sie sich daher vorher einmal gründlich, wie breit Ihre Vertiefungen auch wirklich werden sollen.

Getriebe

Unter dem Begriff „Getriebe“ versteht man bei einem Teilapparat die Antriebsmöglichkeit des Gerätes. Der Teilapparat wird in den meisten Fällen durch eine Kurbel angetrieben. Das am häufigsten verwendete Getriebe ist das sogenannte Schneckengetriebe. Das Schneckengetriebe gehört zu den Schraubwälzgetriebe. Den Namen hat das Getriebe durch die Schraube namens „Schnecke“. Diese Schraube ist einer Schnecke nachempfunden worden. In der heutigen Industrie werden die meisten Teilapparat Modelle durch eine CNC-Steuerung angetrieben. Bei dieser Steuerung handelt es sich um eine Software, die es dem Schlosser ermöglicht mit wenigen Mausklicks die Maschine in Bewegung zu versetzen. Diese Art des Antriebs ist für normale Arbeiten im privaten Gebrauch absolut ungeeignet. Da diese Teilapparat Systeme schnell mal mehrere 1000 € kosten, lohnt sich diese Anschaffung definitiv nicht für einen herkömmlichen Heimwerker.

Durchmesser

Sie möchten gerne eine große Anzahl an Werkstücke mit Ihrem neuen Teilapparat bearbeiten? Dann ist neben den oben genannten Kriterien der Durchmesser der Reitstöcke ebenfalls entscheidend. Anhand des Durchmessers des jeweiligen Modells können Sie erkennen, ob dieses Spannfutter mit Ihrer Drehmaschine, Fräsmaschine oder sogar Ihrer Standbohrmaschine kompatibel ist. Werfen Sie daher vor dem Kauf einen genauen Blick auf den Gesamtdurchmesser der Spannzangen und gleichen diese Werte mit Ihren Maschinen ab. Eventuell wird Ihr Teilapparat sogar mit einem Spannzangenhalter geliefert. So können Sie sich nicht nur unnötigen Ärger, sondern auch unter Umständen Versandkosten sparen.

Schwenkbar oder Vertikal?

Wenn Sie sich schon einmal auf die Suche nach einem passenden Teilapparat gemacht haben, werden Sie schnell festgestellt haben, dass es die einen Teilapparat gibt, welcher schwenkbar oder vertikal einstellbar ist. Ein Teilapparat, der schwenkbar ist kann für Sie von großen Vorteil sein, weil Sie den Teilapparat in den von Ihnen gewünschten Präzisionswinkel bringen können. Die meisten Rundtische sind nicht schwenkbar, dafür aber vertikal und horizontal einstellbar.

Was ist ein Teilapparat?

Für die Industriemechaniker bzw. Schlosser müsste der Teilapparat ein Begriff sein. Für alle Neu-Handwerker oder diese, die es noch werden wollen, möchten wir gerne an dieser Stelle auf das Thema Teilapparat mal näher eingehen. Damit Sie ein Verständnis entwickeln, was man eigentlich mit diesem Werkzeug herstellen kann.
Der Teilapparat gehört zu der Familie der Spannfutter. Dieser Teilkopf wird ausschließlich in der zerspanenden Fertigung genutzt. Unter Zerspanen versteht man das Fertigungsverfahren, womit man bestimmte Werkstücke in ausgewählte Formen passen kann. Unter diesem Oberbegriff fallen ebenfalls die Arbeiten: Sägen, Fräsen oder auch Hobeln.
Neben den herkömmlichen Bohrbildern können Sie mithilfe von dem Backenfutter auch Mehrfachnuten, Keilwellenprofilen oder Verzahnungen finden.
Die Verzahnungen finden Sie häufig bei einem Uhrenmacher wieder. Mithilfe eines Teilapparats entstehen so in kürzester Zeit Zahnräder für die Uhren.
Um Ihnen die Arbeit mit einem Teilapparat noch etwas näher zu bringen, finden Sie im Anschluss ein Videobeitrag, indem die Arbeit genausten erklärt.

Video: Indirektes Teilen mit einem Teilapparat – Anleitung 

Aufbau eines Teilapparats

Ein Teilapparat kann sowohl auf herkömmlichen Werkzeugmaschinen als auch auf CNC-Steuerungsbasierten Maschinen, wie z.B. der F1410, F1200 oder F1210, eingebunden werden. Mit der Möglichkeit der Einbindung in eine CNC-Steuerung ist das automatische Anfertigen einer großen Stückzahl an Werkstücken kein Problem mehr. Diese Art der Arbeit findet sich in der Metallindustrie wieder besser gesagt in der Schlosserei.

Teilapparat
Bild 1: Fräsarbeit

Ein herkömmlicher Teilapparat besteht aus einer Grundplatte. Auf dieser Grundplatte befindet sich eine drehbare Teilplatte. Die drehbare Teilplatte lässt sich in verschiedene Winkelpositionen einrasten. Der Teilapparat wird häufig über ein Schneckengetriebe angetrieben. Dieses Getriebe wird häufig über eine Handkurbel betätigt. Bei der Arbeit mit einem Teilapparat der mit einer Handkurbel betrieben wird, wird zunächst die Handkurbel in die Lochscheibe eingerastet. Die Lochscheiben besitzen eine Vielzahl von kreisförmigen Bohrungen. Je nachdem wie viele Bohrungen die Lochscheibe besitzt, können so unterschiedliche Teilungen entstehen. Außerdem besitzen die meisten Lochscheiben Teilscheiben, die sich in unterschiedlichen Radien auf der Scheibe bewegen.

Bei mehreren Vollumdrehungen an einem Werkstück ist die sogenannte „Schere“ eine perfekte Möglichkeit um den Arbeitsprozess zu sichern. Die drehbaren Zeiger liegen sowohl an dem Indexstift als auch an der Drehrichtung an. Somit können Sie das fehlerhafte Abzählen der Indexlöcher vermeiden.

Spannfutter Arten

Unter dem Oberbegriff Spannfutter versteht man die Vorrichtung, die das Werkzeug zum Beispiel ein Bohrer aufnimmt. Der Bohrer wird in diesem Fall als Bohrfutter bezeichnet. Das Werkstück was mit dem Bohrfutter bearbeitet wird, wird allerdings Drehfutter genannt. Es gibt eine Vielzahl von Spannfutter Arten, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Spannkopffutter

Diese Art von Spannfutter funktioniert nachdem sog. Zugprinzip. Der Teilkopf wird mithilfe einer Wechselvorrichtung in die Zugmechanik befördert. Dieses Kraftspannfutter zeichnet sich durch eine hohe Präzision im Umlauf und Steiffestigkeit aus. Außerdem ist dieses Backenfutter außerordentlich umrüstungsfreundlich. Dieses Backenfutter hat sich als äußerst umrüstungsfreundlich erwiesen, da es ohne großen Aufwand an die jeweilige Maschine angepasst werden kann. Sollten Sie also anstatt mit einer Drehmaschine, wie z.B. der F1410, F1200 oder F1210, nun mit einer Fräsmaschine arbeiten, können Sie die Präzisionswinkel der Backen im Handumdrehen an die Maschine anpassen.

Bohrfutter

Diese Art müsste den meisten Handwerkern auch als Dreibackenfutter bekannt sein. Neben dem Dreibackenfutter ist auch das Vierbackenfutter eine Möglichkeit. Bei dieser Bauart kann das Werkzeug (Bohrer) sehr gut fixiert und ausgerichtet werden. Eine sichere Fixierung ist vor allem bei schnellen Maschinen entscheidend für die Gesundheit. So können Sie sicherstellen, dass Ihr Einsatzwerkzeug nicht als Geschoss durch Ihre Werkstatt fliegen kann.

Drehfutter

Drehfutter ist der Begriff für Spannfutter, was für eine Drehmaschine eingesetzt wird.

  • Dreibackenfutter: Für drei- oder sechskantige Werkstücke
  • Vierbackenfutter: Für vier- oder achtkantige Werkstücke

Schrumpfspannfutter

Bei Arbeiten mit einer Fräsmaschine ist das Schrumpfspannfutter die genaueste Möglichkeit um sein Werkstück zu bearbeiten. Durch die Hilfe von Wärme öffnen sich die Spannzangen, wodurch dann die Fräse eingefügt werden kann. Beim Erkalten ziehen sich die Backen wieder zusammen und fixieren das Werkzeug. Möglicherweise helfen Ihnen auch Spannzangenhalter weiter.

Teilapparat – Hersteller

Auch im Bereich der Teilapparate gibt es Hersteller in jeder Preiskategorie. Die bekanntesten Hersteller sind Wabeco, Knuth, Paulimot und Proxxon . In diesem Abschnitt von unserem Teilapparat Produktvergleich möchten wir Ihnen einige wichtige Informationen über die Hersteller von Teilapparaten näher bringen.

Wabeco

Die deutsche Maschinenmanufaktur wurde bereits 1885 in Klausen (Rheinland-Pfalz) gegründet. Klausen ist eine kleine Ortsgemeinde mit gut 1400 Einwohner. Das Unternehmen ist seit heute in Familienhand. Der Betrieb vertrieb Anfang des 19. Jahrhunderts Feilhauerei. Die Geschäfte liefen für Walter Blombach, dem Gründer von Wabeco bis zum 1. Weltkrieg gut. Seine Söhne als auch seine Mitarbeiter wurden für den Krieg eingezogen, um dem Vaterland zu dienen. Blombach kämpfte sich so gut wie alleine durch und ihm gelang es den Betrieb am Leben zu erhalten. Das Unternehmen konnte sich auch darauffolgenden Ereignissen (Weltwirtschaftskrise 1929, 2.Weltkrieg) widersetzen und kann mit gutem Recht heute behaupten, dass sie sich als eines der ältesten Unternehmen in der Werkzeugbranche sehen können.

Knuth

Ein weiterer Big Player kommt aus Deutschland. Die Rede ist in diesem Fall von Knuth. Seit 1923 entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen schon Werkzeugmaschinen. Als Familienunternehmen in Königsberg gegründet ist es heute ein führender Werkzeughersteller. In mehr als 40 Ländern arbeiten gut 400 Mitarbeiter an den Produkten von Knuth. Weltweit vertrauen mehr als 12.000 Kunden nun schon den Produkten von Knuth.

Paulimot

Ein weiteres deutsches Unternehmen, dass sich in der Elektrowerkzeug Branche einen Namen machen will ist Paulimot. Seit 1972 vertreibt das Unternehmen Maschinen für Metallverarbeitung, Holzbearbeitung sowie Werkzeug und Werkzeugbedarf. Ob eine Drehmaschine, wie z.B. der F1410, F1200 oder F1210, Fräsmaschine oder auch nur die herkömmliche Bohrmaschine bei Paulimot finden Sie alles. Paulimot hat seinen Sitz in Neu-Ulm (Bayern).

Proxxon

Das deutsche Unternehmen Proxxon produziert bereits seit mehr als 30 Jahren Elektrofeinwerkzeug sowohl für den privaten als auch dem gewerblichen Gebrauch. Ob Optiker, Juwelier, Werkzeugbauer oder auch Formbauer all diese Tätigkeiten finden bei Proxxon das passende Werkzeug. Proxxon bietet momentan mehr als 50 unterschiedliche Geräte an und zählt sich somit zu der Nr. 1 weltweit für Feinelektrowerkzeug. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Föhren in der Nähe von Trier.

 

 Wabeco Knuth Paulimot Proxxon
 Herkunft Deutschland Deutschland Deutschland Deutschland
 Gründung 1885 1923 1972 1987

Teilapparat – Anwendungsgebiete

Fräsen

Fräsen ist ein Fertigungsverfahren beim dem das Werkzeug rotiert. Mithilfe spezieller Werkzeuge (Fräsmaschine) ist man in der Lage einzelne Späne / Schichten von dem Werkstück zu entfernen. Die am häufigsten zu bearbeitenden Werkstoffe sind Holz, Metall & Kunststoff. Durch diese Anfertigungsmethode kann man so präzise Teile aus den genannten Werkstoffen hinaus fräsen. Diese Werkstücke verlieren durch die Bearbeitung einer speziellen Maschine nicht ihre Stabilität und Flexibilität. Aus diesem Grund werden Metalle in großem Stil mit diesem Verfahren in der Industrie bearbeitet. Der Handwerker hat mit dem Fräsen die völlige Formfreiheit. Es sind dem Arbeiter keine Grenze gesetzt, was Form und Größe angeht. Mit einer guten Fräsmaschine kann man ohne große Probleme eine Vielzahl an Werkstücken nach seinen Wünschen bearbeiten. Ein Teilapparat wird häufig beim Fräsen eingesetzt, um mithilfe von einem Präzisionswinkel passgenau die Form herauszuarbeiten, die gewollt ist. Man muss allerdings beachten, dass bei solch einem Verfahren durch das Abschleifen von Schichten extrem hohe Temperaturen entstehen (Reibungen). Daher sollte das Werkstück bei der Arbeit ausgiebig gekühlt werden, damit es nicht zu Verbrennungen kommen kann.

Sägen

Sägen ist ebenfalls wie das Fräsen ein Fertigungsverfahren. Bei diesem Verfahren werden Werkstücke durch das Schlitzen und Trennen bearbeitet. Bei diesem Verfahren kann sowohl durch kreisförmige als auch geradlinige Schnittbewegungen das Material bearbeitet werden. Beim Sägen sind 3 Komponenten wichtig: Sägeblatt, Zahnteilung, Sägezahn.

  • Sägeblatt: Unter einem Sägeblatt versteht man hintereinander liegenden Zähne, die meistens eine geringe Schnittbreite aufweisen. Die meisten Sägeblätter sind zu einem Keil geformt und gehärtet, damit die Zähne nicht abbrechen oder gar zu schnell abstumpfen bei der Arbeit. Das Werkstück wird beim Schneiden durch die Lücken der Zähne auf mehreren Ebenen zerschnitten.
  • Zahnteilung:  Unter dem Begriff der Zahnteilung versteht man den Abstand zwischen den jeweiligen Sägeblattzähnen. Je nachdem welche Werkstücke zu bearbeiten sind, wählt man dafür das passende Blatt mit der richtigen Zahnteilung. Beim Sägen von weichem Material sollte die Zahnteilung möglichst grob sein, damit der Spannraum nicht verstopfen kann. Bei härteren Material wie z.B. Metalle (Bleche, Rohre etc.) besteht eine wesentlich geringere Gefahr, dass es zu einer Verstopfung kommen kann. Aus diesem Grund kann man guten Gewissen zu einem Blatt mit einer weichen Zahnteilung greifen.
  • Zahnform: Die Zahnform gibt die Kontur des jeweiligen Zahns des Sägeblatts an. Welche Form schlussendlich eingesetzt wird hängt, in der Regel, von dem zu bearbeitenden Material ab. Die am häufigsten eingesetzten Zahnformen sind Winkelzähne für Handsägeblätter und Bogenzähne für Maschinensägeblätter. Bogenzähne sind in der Regel widerstandsfähiger als Winkelzähne. Dies liegt an der Form der Zähne.

Hobeln

Hobeln ist ein Fertigungsverfahren, indem durch Abtragen von Holzschichten (Holzspäne) Holz bearbeitet werden kann. Das Holz wird abgetragen, indem man mit einem Hobeleisen oder auch Hobelmesser über das Werkstück drüber fährt. Bei den herkömmlichen Handhobeln ist das Messer bzw. die Schneide in dem Hobelkörper fest fixiert. Bei der elektronischen Variante rotieren allerdings mehrere Messerwellen in dem Hobel. Hobeln gehört mit zu den ältesten Bearbeitungsmöglichkeiten von Holz. Mit Hobeln haben, schon gut vor mehreren Jahrhunderten, Zimmermänner die interessantesten Werke entworfen. Auch wenn man mit einem Hobel das Holz schnell bearbeiten kann und das Holz glänzend werden lassen kann, sollte man doch vorsichtig dabei sein. Viele Anfänger machen den Fehler und hobeln gegen den Faserverlauf des Holzes. Das hat zur Folge, dass es zu Ausrissen kommt. Aus diesem Grund sollte man vor dem Hobeln ein Blick auf das Messer werfen. Häufig ist neben dem falschen Hobeln auch ein völlig stumpfes Messer an den Ausrissen schuld. Im Gegensatz zum Schleifen, wo eigentlich nur die Holzschicht „aufgeraut“ wird, wird beim Hobeln wirklich die Holzschicht entfernt. Deshalb empfehlen Zimmermänner ein Hobel für die Endverarbeitung zu wählen.

Fazit

Wir hoffen, wir konnten Sie mit unserem Produktvergleich zum Thema Teilapparat ausführlich informieren. Wir sind von den Aufgaben eines Teilapparats wirklich überzeugt. Die Verwendung im Metallhandwerk ist unersetzlich. Ob Mehrfachnuten, Verzahnungen oder auch Keilwellenprofilen mit dem Teilapparat sind diese Werkstücke im Nu hergestellt. Zudem gefällt uns die Tatsache, dass dieser Teilkopf so gut wie auf jede Maschine angepasst werden kann. Ob Rundtisch, Standbohrmaschine, Drehmaschine oder auch Fräsmaschine das Spannfutter eignet sich hervorragend für jedes Maschinenmodell, um die gewünschte Arbeit zu erledigen. Ein weiterer Pluspunkt für den Teilapparat ist, dass dieser Spannzangenhalter sowohl vertikal, horizontal als auch schwenkbar verwendet werden kann auf Ihrem Rundtisch. Somit sind Arbeiten an den verschiedensten Metallstücken kein Problem mehr, da sich das Spannfutter dem Werkstück haargenau anpasst. Außerdem können Sie eine große Anzahl an Werkstücken mit den gleichen Winkelmaßen bearbeiten. Sie möchten gerne in 100 Metallplatten immer an den gleichen Stellen Löcher durchbohren? Dann können Sie das ganz einfach und schnell mit dem Teilapparat. Dazu stellen Sie den Bohrständer nach Ihrem Wunsch ein. Der Bohrer ist nun eingerastet und fixiert. Alles was Sie nun tun müssen ist das Loch zu Bohren und die Platte zu wechseln. Simpel oder? Das finden wir auch und sind der Meinung, dass die Handhabung wirklich sehr einfach von statten geht.

Wir sind von den Vorteilen der Teilapparate überzeugt und können Ihnen daher mit gutem Gewissen unsere Empfehlung aus unserem Produktvergleich ans Herz legen. Schauen Sie sich doch selbst einmal die Modelle an und überzeugen Sie sich selbst von deren Leistungsumfang. 

PAULIMOT Teilapparat schwenkbar
von Paulimot
  • schwenkbar horizontal / vertikal
  • Übersetzung Schneckengetriebe 36:1 - Skala 360°
  • Gesamthöhe horizontal 70 mm - Gesamthöhe vertikal 170 mm
  • Nutenbreite 13 mm
  • Gewicht netto 4,9 kg
WABECO Teilapparat
von WABECO
  • Tisch- Ø 150 mm
  • vertikal horizontal